Was ist Kunsttherapie?

Kunst zum Leben – Kreativ ist positiv!

 

Kunsttherapie setzt an dem tiefen Grundbedürfnis des Menschen an, sich auszudrücken, also mit anderen, aber auch mit sich selbst in Kontakt zu treten. Außerdem ist es Menschen ein Bedürfnis Spuren zu hinterlassen. So kann es z.B. sehr wohltuend sein, unter ein Thema einen wirklichen Schlussstrich zu ziehen. Wann tun wir das heutzutage schon einmal, in einer Zeit, in der kaum noch mit der Hand geschrieben wird und wo alle Spuren durch einen Knopfdruck unter einer schwarzen Oberfläche verschwinden?

In der Kunsttherapie und Gestaltungstherapie hilft Caroline Besendahl auch mal einen Schlussstrich zu machen.

In der Kunsttherapie geht es, wie auf der Startseite bereits erwähnt, nicht in erster Linie um Kunst, sondern um den Ausdruck mit Hilfe von künstlerischen Mitteln. (Mehr zu den Materialien unter „Angebote“) Die Therapeutin begleitet dabei, in dem Versuch, den Klienten kennenzulernen und zu verstehen. Kunst fungiert hier als Medium, um Unbewusstes sichtbar zu machen. Dies wiederum kann heilende Prozesse auslösen, denn das Unbewusste bildet sozusagen eine Brücke zu der Möglichkeit sich der eigenen Probleme, aber auch deren Lösungsmöglichkeiten bewusst zu werden. Kunst- und Gestaltungstherapie ist Lebenshilfe in besonderen Situationen wie z.B. Probleme bei der Arbeit, depressive Verstimmungen, dauerhafte Antriebslosig- und Müdigkeit, generelle Kontaktschwierigkeiten zu anderen Menschen, jede Art von Ängsten, Schwierigkeiten mit Kindern, immer wiederkehrende Probleme, Ehe- und Beziehungskrisen …

 

Kunsttherapie richtet sich an alle Menschen. Aber ganz speziell auch an all jene, die sich schwer tun, eigene Gefühle in Worte zu fassen. Auch wenn Sie „nicht so gut“ über ihre Probleme sprechen können, wirkt sie häufig als „Türöffner“.

 

Sowohl die Gestaltungsprozesse selbst, als auch die entstandenen Werke dienen innerhalb des therapeutischen Geschehens als „Anschauungs- und Proberaum“. Über eine gemeinsame Betrachtung der entstandenen Bilder ( = künstlerischen Arbeit oder Werke) können aufgetauchte Inhalte besprochen, reflektiert und dann bearbeitet werden. Die Kunsttherapeutin gewährleistet dafür einen geschützten und vertrauensvollen Rahmen.

 

Zum Thema Kostenerstattung:

Kliniken und Krankenhäuser schätzen schon lange die Kunsttherapie. Bei stationären Aufenthalten werden die Kosten von den Krankenkassen zu 100% übernommen. Da die Erfolge aber nicht wie bei einem Medikament nachweisbar sind, hapert es mit der Erstattung leider in den freien Praxen. Dennoch gibt es die Möglichkeit, sich von einem Arzt Kunsttherapie verschreiben zu lassen und damit eine Erstattung zu erwirken. Ebenso gibt es Zusatzversicherungen, die dafür zugänglich sind. Bei Interesse rufen Sie Ihre Krankenkasse an und fragen Sie einmal nach. Sollte Ihre Krankenkasse Sie nicht unterstützen, können Sie die Kasse auch wechseln. Seit dem 1.1.2009 müssen alle Krankenkassen den selben Beitragssatz erheben. Keine Kasse ist also teurer als eine andere. Jeder gesetzlich Versicherte hat das Recht, eine bestehende Mitgliedschaft zu kündigen und in eine Kasse seiner Wahl zu wechseln. Dabei gilt eine Kündigungsfrist von zwei Monaten. Die neue Kasse ist unabhängig von der Krankheitsgeschichte eines Patienten zu einer Aufnahme gesetzlich verpflichtet.

 

Sie benötigen keine Vorkenntnisse!

Probieren Sie es aus und Sie werden erstaunt sein,
wie schnell die wichtigen Themen im wahrsten Sinne
des Wortes „zu sehen“ sind!